B2B
17.01.2014

PC-Geschäft bei Intel stabilisiert sich

Das traditionelle Geschäft mit den Rechnern ist noch mit Abstand das wichtigstes Standbein für das Unternehmen, das zuletzt einen Gewinnzuwachs verzeichnen konnte.

Der vom PC-Verkaufsschwund gebeutelte US-Chipkonzern Intel scheint den Abwärtstrend gestoppt zu haben. "Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das PC-Geschäft stabilisiert", erklärte Konzernchef Brian Krzanich am Donnerstag am Sitz im kalifornischen Santa Clara. Im Schlussquartal lag der Spartenumsatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Das PC-Geschäft ist immer noch das mit Abstand wichtigste Standbein für Intel. Die Prozessoren der Amerikaner stecken in den meisten Desktop-Computern und Notebooks. Intel hatte jedoch den Boom der Smartphones und Tablets verschlafen; das Unternehmen fasst bei den neuen mobilen Geräten erst langsam Fuß.

Dank eines besser laufenden Geschäfts mit Chips für Datenzentren konnte Intel den Konzernumsatz im Schlussquartal letztlich um 3 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar hochschrauben (10,1 Mrd. Euro). Der Gewinn verbesserte sich um 6 Prozent auf unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar. Aufs Gesamtjahr gesehen musste Intel jedoch Rückgänge verdauen. Die Aktie fiel nachbörslich um 3 Prozent.