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01/04/2012

RIM: Wechsel an der Unternehmensspitze

Die Gründer Mike Lazaridis und Jim Balsillie sollen durch Bankmanagerin Barbara Stymiest ersetzt werden

Der kanadische Handyhersteller Research in Motion (kurz RIM), das vor allem für die Marke Blackberrys bekannt ist, hat einen Wechsel an der Konzernspitze vorgenommen. Das berichtet die kanadische Tageszeitung Financial Post unter Berufung auf anonyme Quellen. Bislang teilten sich die beiden Unternehmensgründer Mike Lazaridis und Jim Balsillie den Posten als CEO, nun sollen sie unter dem Druck einiger Großaktionäre von ihrem Amt zurücktreten. Als Favorit für die Nachfolge gilt Bankmanagerin Barbara Stymiest, die dem Vorstand von RIM bereits seit März 2007 angehört.

Kein Mittel gegen Apple und Google gefundenEin unabhängiges Komitee soll nun die Struktur der Unternehmensführung prüfen und nach einem geeigneten Nachfolger suchen. Die Absetzung der Unternehmensgründer ist eine Reaktion auf die fallenden Marktanteile und Aktienkurse, die durch die starke Konkurrenz von Apple und Google zustande kommen. Auch der Einstieg in den Tablet-Markt ist mit dem Playbook gescheitert, diese Woche startete ein Abverkauf der restlichen Tablets um 299 US-Dollar.

RIM: Wechsel an der Unternehmensspitze

Der kanadische Handyhersteller Research in Motion (kurz RIM), das vor allem für die Marke Blackberrys bekannt ist, hat einen Wechsel an der Konzernspitze vorgenommen. Das berichtet die kanadische Tageszeitung Financial Post http://business.financialpost.com/2012/01/03/rim-leaning-toward-new-chairman-sources/ unter Berufung auf anonyme Quellen. Bislang teilten sich die beiden Unternehmensgründer Mike Lazaridis und Jim Balsillie den Posten als CEO, nun sind sie unter dem Druck einiger Großaktionäre von ihrem Amt zurückgetreten. Als Favorit für die Nachfolge gilt Bankmanagerin Barbara Stymiest, die dem Vorstand von RIM bereits seit März 2007 angehört.

Ein unabhängiges Komitee soll nun die Struktur der Unternehmensführung prüfen und nach einem geeigneten Nachfolger suchen. Die Absetzung der Unternehmensgründer ist eine Reaktion auf stark fallende Marktanteile und Aktienkurse, die besonders durch die Konkurrenz von Apple und Google zustande kommen. Auch der Einstieg in den Tablet-Markt ist mit dem Playbook gescheitert, diese Woche startete ein Abverkauf der restlichen Tablets um 299 US-Dollar.

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