B2B
11.11.2013

RTR-Chef wird LTE-Frequenzen nicht nachverhandeln

Die Mobilfunker sollen sich mit Rabattwünschen an die Regierung wenden, die RTR sei nicht zuständig. Auch Vorwürfe mangelnder Transparenz wies der Regulator zurück.

Der Telekom-Regulator Georg Serentschy hat heute eine Nachverhandlung der LTE-Frequenzauktion ausgeschlossen. Wenn sich Unternehmen einen Rabatt heraushandeln wollten, sollten sie sich an die Republik, die Regierung, wenden, aber nicht an die Telekom-Regulierungsbehörde RTR, sagte deren Geschäftsführer im Ö1-Abendjournal. "Wir sind die falsche Adresse für so etwas", so Serentschy.

Dass einige Frequenzen bereits im Jahr 2000 verkauft worden waren und noch bis 2016 bezahlt seien, habe sich bei der Preisgestaltung bereits ausgewirkt, so Serentschy. Die Mobilfunkanbieter hatten die LTE-Frequenzen um den Rekordpreis von 2 Mrd. Euro ersteigert. Auch Vorwürfe mangelnder Transparenz wies der Regulator zurück.