B2B
06.03.2015

Sharp bittet Banken und Sanierungsfonds um Hilfe

Der japanische Elektronik-Konzern hat mit schweren finanziellen Problemen zu kämpfen und will nun mit einem Umbau die Kehrtwende schaffen. Dafür braucht man aber Kapital.

Der angeschlagene Elektronik-Konzern Sharp hat einem Medienbericht zufolge neben Banken auch einen speziellen Fonds für Restrukturierungen um Hilfe gebeten. Dieser könne bis zu 250 Millionen Dollar investieren und dafür Sharp-Aktien bekommen, berichtete das Wirtschaftsblatt „Nikkei“. Das Geld würde aber wohl erst in einem Jahr fließen.

Preiskampf sorgt für Verluste

Eine Sprecherin des japanischen Konzerns wollte sich nicht konkret zu dem Bericht äußern. Das Management arbeite derzeit an Umbauplänen. Es gebe aber noch keine Entscheidungen. Insidern zufolge hat sich Sharp-Chef Kozo Takahashi gerade erst mit Vertretern der beiden Geldhäuser Mizuho und Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ getroffen, um auch hier neue Hilfen zu erfragen. Sharp - unter anderem als Zulieferer von Apple bekannt - leidet unter dem Preiskampf bei Displays. Die Japaner rechnen 2014/15 mit dem dritten Verlust in nur vier Jahren.