FILE PHOTO: Logo of Toshiba Corp is seen as Window cleaners work on the company's headquarters in Tokyo

© REUTERS / Toru Hanai

B2B
08/10/2020

Toshiba steigt komplett aus dem PC-Geschäft aus

Der japanische Konzern gab den Rest seiner Beteiligung am Notebook-Hersteller Dynabook an Sharp ab.

Der japanische Hersteller Toshiba hat sich komplett aus dem PC-Geschäft zurückgezogen. Wie Toshiba vor kurzem in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurden die verbleibende 19,9 Prozent-Beteiligung am Notebook-Hersteller Dynabook an Sharp abgegeben.

80,1 Prozent der vormals Toshiba Client Solutions (TCS) genannten Sparte hatte Toshiba bereits 2018 an Sharp verkauft.

35-jähriges Kapitel in der Firmengeschichte zu Ende

Mit dem Verkauf der restlichen Anteile endet ein 35-jähriges Kapital in der Toshiba-Firmengeschichte. Das Unternehmen war ein Pionier bei tragbaren Computern. Der T1100 aus dem Jahr 1985 war der erste Mainstream-taugliche Laptop-Computer und gab den Startschuss für das boomende Geschäft mit Notebooks, das Toshiba in den 1990er und 2000er Jahren maßgeblich prägte.

Toshiba leitete nach einem Bilanzskandal im Jahr 2015 eine weitgehende Umstrukturierung ein. Bei PCs zog man sich sukzessive aus dem Privatkundengeschäft zurück. Abgegeben wurden unter anderem auch die Medizingeräte- und Haushaltsgeräte-Sparte. Im Speicher- und Druckerbereich ist der Hersteller aber weiterhin im Computergeschäft vertreten.

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