Atomkraftwerk Three Mile Island in Pennsylvania, USA

© REUTERS/CARLO ALLEGRI

B2B
07/01/2017

USA warnen vor Cyberangriffen auf Energiewirtschaft

Atomkraft- und Energiefirmen im Allgemeinen seien derzeit ein beliebtes Ziel für Cyberangriffe, warnen die US-Behörden FBI und DHS.

Die US-Regierung warnt die Industrie vor Hackerangriffen auf Atom- und Energiefirmen. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des Heimatschutzministeriums (DHS) und der Bundespolizei FBI hervor, der Reuters am Freitag vorlag.

Darin werden bestimmte Attacken beschrieben, ohne allerdings die Namen der betroffenen Unternehmen zu nennen. In manchen Fällen sei es den Angeifern gelungen, die Netzwerke der Opfer zu beeinträchtigen.

Phishing

Die Hacker seien mittels gefälschter E-Mails an Anmeldedaten gelangt (Phishing) und hätten sich so Zugang zu den IT-Systemen verschafft. Der Energiesektor sei schon immer ein wichtiges Ziel derartiger Angriffe gewesen. Dabei gehe es sowohl um Cyberspionage als auch um die Unterbrechung der Versorgung im Falle von Konflikten, heißt es in dem Bericht.

NotPetya

In der vergangenen Woche hatte es erneut einen internationalen Cyberangriff auf Unternehmen gegeben. Ein Virus mit dem Namen "NotPetya" breitete sich von der Ukraine aus rund um den Globus aus. Das Schadprogramm verschlüsselte Daten auf betroffenen Rechnern und legte sie damit lahm. Dies führte zu Betriebsstörungen in Häfen, Anwaltskanzleien und Fabriken.