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Bilanz
10/25/2013

Zynga mit weniger Verlust

Die schlingernde Spielefirma Zynga („Farmville“) konnte ihre Verluste reduzieren. Umsatz und Nutzerzahlen gingen aber ebenfalls zurück.

Zwar ist die Zahl der Spieler eingebrochen und entsprechend auch der Umsatz. Doch der neue Chef Don Mattrick hat es im dritten Quartal durch Einsparungen geschafft, die Verluste drastisch zu reduzieren, wie es in einer Zynga-Mitteilung vom Donnerstag heißt. Nachbörslich stieg die Aktie am Donnerstag um 13 Prozent.

Geringes Minus

Das Minus lag noch bei rund 68.000 Dollar (49.000 Euro), wie Zynga am Sitz in San Francisco mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte die Firma noch annähernd 53 Millionen Dollar verloren. Dabei war der Umsatz um 36 Prozent auf 203 Millionen Dollar geschrumpft. Die Zahl der aktiven Spieler im Monat lag bei 133 Millionen nach 311 Millionen vor einem Jahr.

Entlassungen und Chefwechsel

Zynga war einst mit Facebook-Spielen wie „Farmville“ oder „Cityville“ erfolgreich, schaffte es jedoch nicht, mit neuen Hits daran anzuknüpfen. Inzwischen haben die Zynga-Games auch beim weltgrößten Online-Netzwerk an Popularität verloren. Es folgten Entlassungen bei Zynga und ein Chefwechsel im Sommer.