Digital Life
24.05.2018

Akku von E-Zigarette entzündet: Wiener schwer verletzt

Schwere Verbrennungen am Oberschenkel und an der Hand hat ein Mann davon getragen, als sich der Akku seiner E-Zigarette in seiner Hosentasche entzündete.

Schwere Verbrennungen hat sich ein Wiener Mittwochnachmittag zugezogen, als die Akkus einer E-Zigarette in seiner Hose zu glühen begannen. Der 43-Jährige saß in seinem Büro in der Belghofergasse in Meidling, als er merkte, dass die beiden Reservebatterien plötzlich heiß wurden. Als er sie entfernte, brannten sie bereits, berichtete die Wiener Berufsrettung am Donnerstag.

Der Mann erlitt schwere Verbrennungen zweiten und dritten Grades am Oberschenkel und durch das Entfernen der Akkus auch an der Hand. Von Teams der Berufsrettung und des Roten Kreuzes wurde der 43-Jährige erstversorgt. Aufgrund seiner starken Schmerzen wurde ihm gleich ein Medikament verabreicht und er in ein Krankenhaus gebracht.

Immer wieder Zwischenfälle

Brennende Akkus von E-Zigaretten hatten bereits in der Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Folgen. Erst vor einigen Wochen ist in den USA ein Mann durch eine explodierende E-Zigarette ums Leben gekommen. Der Mann rauchte im Schlafzimmer eine E-Zigarette, bevor diese explodierte. Die Todesursache sei eine „Projektilwunde am Kopf“, wie der Ermittlungsleiter bestätigte.

Vergangenes Jahr hat in Deutschland ein 20-jähriger Kölner durch die Explosion einer E-Zigarette mehrere Zähne verloren sowie Schnitt- und Brandwunden im Gesicht erlitten.