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Verärgerter Kunde Amazon entschuldigt sich für bedrohliche Bücherempfehlung.

Amazon CEO Jeff Bezos
Amazon CEO Jeff Bezos - Foto: REUTERS/JASON REDMOND
Amazon hat sich bei einem Kunden entschuldigt, der von einem Servicemitarbeiter Drohungen in Form von Bücherempfehlungen erhalten hatte.

Unter den Empfehlungen, die ein Amazon-Kunde von einem Servicemitarbeiter bekommen hat, fanden sich Titel wie "Tod", "Folgt dir nachhause" und "Selbstmord ist eine Option", berichtet die BBC. Amazon hat sich inzwischen beim Betroffenen entschuldigt und ihm einen 50-Pfund-Gutschein zukommen lassen. Der Kundendienstmitarbeiter, der die makabren Empfehlungen verschickt haben soll, wurde entlassen.

Der britische Kunde, der der Empfänger der Drohungen war, hatte sich im Oktober bei Amazons Kundendienst gemeldet, weil er Probleme mit einer Lieferung hatte. Am selben Tag fand er dann fünf Mails von Amazon in seiner Inbox. "Es waren alles Bücherempfehlungen, aber die Titel waren ominös und bedrohlich. Zuerst habe ich noch Witze mit meiner Freundin gemacht", sagt der Betroffene.

Bei genauerer Betrachtung der Mails wurde der Brite dann stutzig. Er kontaktierte Amazon und fand so heraus, dass die Empfehlungen nicht etwa von Amazons Algorithmen gemacht worden waren, sondern von einem Mitarbeiter, der offensichtlich auch Zugang zu seinen Kundendaten hatte. Amazon bestätigte, dass ein Mitarbeiter in Indien die Mails verschickt hatte. Man habe Maaßnahmen ergriffen, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

(futurezone) Erstellt am 23.12.2017, 16:48

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