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USA Apple macht gegen "Recht auf Reparatur" mobil.

Kaputtes Smartphone-Display
Kaputtes Smartphone-Display - Foto: /Fixxoo
Der iPhone-Hersteller geht in Nebraska gegen einen Gesetzesentwurf vor, der Firmen zum Verkauf von Ersatzteilen und zur Veröffentlichung von Reparaturanleitungen verpflichtet.

Apple wolle bei einer Anfang März anberaumten Anhörung zu dem geplanten Gesetz gegen den Entwurf aussagen, berichtet Motherboard unter Berufung auf einen Beamten der Verwaltung des Bundesstaates. Nebraska ist einer von acht US-Bundesstaaten die ein „Recht auf Reparatur“ planen. Entsprechende Gesetzesentwürfe wurden auch in Minnesota, New York, Massachusetts, Kansas, Wyoming, Illinois und Tennessee vorgelegt.

Nebraska ist der erste Bundesstaat, der zu einer Anhörung geladen hat. Neben Apple will sich dort auch der US-Telekomkonzern AT&T gegen das Gesetz aussprechen, ist bei Motherboard weiter zu lesen.

„Verletzungsgefahr“

Apple und andere Tech-Firmen haben bereits in der Vergangenheit Stimmung gegen Reparaturgesetze gemacht. Laut der Organisation Repair.org, die sich für ein solches „Recht auf Reparatur“ stark macht, wurde etwa ins Treffen geführt, dass sich Konsumenten bei der Reparatur von Produkten verletzen könnten.

Die Initiative will zumindest in einem US-Bundesstaat noch heuer ein solches Reparaturgesetz durchbringen. Ein 2012 im US-Bundesstaat Massachusetts verabschiedetes Gesetz, das ein Recht auf die Reparatur von Autos festschrieb, habe etwa dazu geführt, dass es de facto in den gesamten USA akzeptiert werde. Viele Hersteller hätten den Widerstand gegen ähnliche Gesetze in anderen Bundesstaaten aufgegeben, weil sie sich nicht mit unterschiedlichen Regelungen herumschlagen wollten, heißt es seitens Repair.org.

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(futurezone) Erstellt am 15.02.2017, 10:54

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