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Verkehr Autonomes Fahren: Schutz von Kunden geht bei Mercedes vor.

 
  - Foto: KURIER/Horst Bauer
Sollte sich bei selbstfahrenden Autos ein Personenschaden nicht vermeiden lassen, will Mercedes dem Schutz von Fahrzeuginsassen gegenüber jenem von Dritten Vorrang einräumen.

Die Frage, wie selbstfahrende Autos reagieren sollen, wenn sich ein Personenschaden nicht vermeiden lässt, wird seit längerem diskutiert. Soll das Fahrzeug so reagieren, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht zu Schaden kommen, oder soll darauf geachtet werden, dass die Fahrzeuginsassen nicht verletzt oder gar getötet werden?

Mercedes hat auf diese Fragen eine einfache Antwort. Der Schutz der Fahrzeuginsassen gehe vor, sagte Mercedes-Abteilungsleiter Christoph von Huber der britischen Zeitschrift „Auto Express“: „Wenn man weiß, das man zumindest eine Person retten kann, wird man alles daran setzen, das auch zu tun“, so der Mercedes-Manager.  

Solche ethischen Fragestellungen würden in Zukunft aber gar nicht so relevant sein, meinte der Abteilungsleiter weiter. 99 Prozent der Ingenieursarbeit ziele darauf ab, solche Situationen  zu verhindern: „Es wird nicht allzu oft vorkommen.“

(futurezone) Erstellt am 14.10.2016, 13:14

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