Digital Life
07.04.2014

Bank der Zukunft: "Ideen aus der Provinz kamen nie an"

Jeden Monat werden im s Lab der Erste Bank der „Held des Monats“ und Banking-Ideen gekürt. User Jini aus Tirol freut sich, dass auch Input aus der Provinz Ernst genommen wird.

Im s Lab, der im Vorjahr gestarteten Co-Creation-Plattform der Erste Bank und Sparkassen, werden Monat für Monat interessante Banking-Ideen sowie aktive User ausgezeichnet. Der aktuelle „Held des Monats“, der Tiroler User Jini, sieht die Plattform als Chance, dass auch Leute aus den Bundesländern besser in der Bankzentrale in Wien gehört werden. Für die Bank der Zukunft wünscht er sich ein hochwertiges Service ohne Medienbruch - online, per App, im Selbstbedienungsfoyer und beim Betreuer.

Tiroler Ideen

„Das s Lab halte ich für eine tolle Idee, da sich hier jeder einbringen kann, ob Kunde oder Sparkassenmitarbeiter, Laie oder EDV-Profi. Und gerade Nutzer wissen oft einfach am besten, welche Funktionen gebraucht werden oder verbessert gehören", sagt Jini auf Nachfrage der futurezone. "Bei vielen Ideen von s Lab Usern fragt man sich selber: Das ist naheliegend, warum ist das noch niemandem vor Jahren schon eingefallen. Vielleicht denken bezahlte Ideengeber da manchmal einfach zu abgehoben", so Jini weiter.

Profitieren könne durch eine Plattform wie das s Lab aber auch die interne Sparkassen-Struktur, ist Jini überzeugt. Technische Neuerungen seien bisher nahezu alle zentral von der Erste Bank entwickelt worden, in Tirol hätten die Sparkassen dann erst die Ergebnisse zu sehen bekommen. "Bisher hatte ich schon eher den Eindruck, dass Ideen aus der Provinz über die internen Kommunikationswege nicht bei den richtigen Stellen ankamen. Beim s Lab hingegen habe ich hingegen schon das Gefühl, es besteht ein echtes Interesse, Inputs zu bekommen", so Jini, der selbst bei der Sparkasse beschäftigt ist.

Inhaltlich hofft Jini, dass das Banking-Erlebnis in Zukunft noch mehr aus einem Guß gestaltet sein wird, sei es nun online, per App, bei Selbstbedienungsfunktionen und in der Filiale. Die einfache und klare Bedienung müsse dabei in jedem Fall im Vordergrund stehen. "Darüber hinaus hofft man natürlich, dass einige Vorschläge, die man selber eingebracht hat, vielleicht aufgegriffen werden, wie die Möglichkeit, dass man Zahlscheine bzw. QR-Codes von Rechnungen nicht nur mit dem Handy, sondern auch am PC scannen können sollte."

SEPA-Mandatsanzeige

Zur Idee des Monats wurde vom s Lab Team der Vorschlag von User mcm57 gekürt, der die Verwaltung von SEPA-Lastschrift-Mandate vereinfachen soll. Zum einen sollten User die Möglichkeit bekommen, mit einem einfachen Klick und TAN-Bestätigungen entsprechende Einwilligungen zu stornieren. Auch sollten Einträge im Netbanking durch User mit Zusatzkommentaren versehen und vergangene Abbuchungen nach Datum angezeigt werden können. Alle die Vorschläge beziehen sich dezidiert auf das Online-Banking von Erste Bank und Sparkassen.

Wer selber eine gute Idee oder einen Verbesserungsvorschlag hat, wie man die Bank der Zukunft oder das Netbanking besser gestalten könnte, ist eingeladen, im s Lab seine Idee mitzuposten.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Erste Bank und Sparkassen.