Digital Life
01.12.2013

Banking-Ideen: Mahnspesen-SMS, Webcam und neue TANs

Jeden Monat zeichnet die futurezone drei Banking-Ideen im s Lab aus. Dieses Mal gefielen uns eine Mahnspesen-Warnung, der Erlagschein-Scan per Webcam und neue TAN-Optionen.

Monat für Monat prämiert die futurezone auf dem s Lab der Erste Bank und Sparkassen drei Vorschläge oder Denkanstöße zum Thema Banking der Zukunft. Im November fiel die Wahl die folgenden drei Ideen:

Mahnspesen-Warnung per SMS

User Kiniiri schlug vor, dass Banken per SMS vor anfallenden Mahnspesen warnen, etwa wenn eine Reihe von Buchungen anstehen und gewisse Beträge nicht mehr gedeckt sind. Der User begründete diesen Service so, dass Banken oft viel besseren Einblick haben, wann welche Buchungen einlangen oder durchgeführt werden.

Da das eigene Handy längst im Zentrum der eigenen Kommunikation steht, sollte es nach Meinung der futurezone-Redaktion noch stärker für Banking-Services genutzt werden können. Einige Dinge, wie mobiles Banking oder die Benachrichtigung, wenn ein Betrag auf dem Konto eingegangen ist, sind schon umgesetzt. Wenn per SMS-Warnung Mahnspesen verhindert werden könnten, wäre das aus Kundensicht nur begrüßenswert.

Zur Idee im s Lab

Zahlschein mit Webcam oder Scanner scannen

User Jini schlug im s Lab vor, dass man Zahlscheine bzw. QR-Codes von Rechnungen nicht nur mit dem Handy, sondern auch am PC scannen können sollte. Als Begründung gab er an, dass die weitere Bearbeitung am PC mit Tastatur um einiges angenehmer als auf dem Smartphone sei.

Angesichts der Tatsache, dass praktisch alle Notebooks und All-in-One-Computer sowie teilweise sogar Monitore mit Kameras ausgestattet sind, wäre es begrüßenswert, wenn diese Webcams noch besser für Banking-Features genutzt werden können. Die Idee, Zahlscheine und QR-Codes nicht nur am Handy scannen und auslesen zu können, findet die futurezone-Redaktion gut.

Zur Idee im s Lab

Alternative zu TAN-Verfahren

User tustudent möchte eine sicherere Alternative zu den mobilen TANs, die aufs Handy zum Bestätigten von Aufträgen geschickt werden, und zu den auf Papier gedruckten TAN-Listen. Er schlägt unter anderem vor, optional Hardware-Tokens nutzen zu können.

Mobile TAN gelten zwar als relativ sicher, so mancher Smartphone-User wünscht sich aber, dass das Überweisen über ein mobiles Gerät und die Zustellung von TANs zum Zeichnen von Transfers hardware-seitig entkoppelt sind. Die Diskussion über zusätzliche TAN-Optionen findet die futurezone-Redaktion notwendig und begrüßenswert.

Zur Idee im s Lab

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Erste Bank und Sparkassen.