Die Online-Banking-Plattform George hat neue Funktionen bekommen

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Digital Life
06/11/2015

Banking-Plattform George integriert Finanz Manager

Die Online-Banking-Plattform George hat ein Update spendiert bekommen. Der nun integrierte Finanz Manager kategorisiert und analysiert automatisch Einnahmen und Ausgaben.

Erste Bank und Sparkassen haben weitere Funktionen in ihrer neuen Online-Banking-Plattform "George" freigeschaltet. Im Mittelpunkt des Updates steht der bereits vom klassischen Netbanking bekannte Finanz Manager, der in verbesserter Form nun auch in George verwendet werden kann. Dieser zeigt mittels Balken und Tortendiagrammen visuell die Geldflüsse des Users an.

Kategorien und Hashtags

Die Kategorien - etwa "Wohnen & Energie", "Urlaub & Reisen" oder "Essen & Trinken" sind in verschiedenen Farben und Symbolen dargestellt. Ein Großteil der Kategorisierung der Umsätze erfolgt automatisch. Aus- und Eingänge am Konto können aber auch manuell einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden. Wer gewisse Ausgaben im Detail zuordnen will, kann zusätzlich auch Hashtags vergeben, die wiederum mit einem Klick ausgewertet werden können.

Um die dargestellten Finanz-Bewegungen aussagekräftiger analysieren zu können, können User zudem auswählen, welche Konten und Karten im Finanz Manager berücksichtigt werden sollen. Auch können Eigenübertragungen von ausgewählten Konten (zum Beispiel zwischen Sparkonto und Girokonto) ausgeklammert werden, um die Analyse nicht zu verfälschen. Manuelle Zuordnungen - etwa die Überweisung der monatlichen Miete - können über Regeln ebenfalls automatisiert werden.

Teuerster Tag des Monats

Neben dem Finanz Manager bieten die Verantwortlichen im George-+-Store auch ein neues Plug-in namens "Snapshot" an, das einmalig um 0,89 Cent aktiviert werden kann. Das Plug-in ist eng mit dem Finanz Manager verzahnt, bildet aber zusätzliche Ausgaben- und Einnahmen-Trends im eigenen Konto visuell ab. Anders als beim Finanz Manager stehen dabei die einzelnen Monate im Fokus, die miteinander verglichen werden können.

So erfahren User, inwiefern die Einnahmen und Ausgaben im Vergleich zum Vormonat gestiegen oder gesunken sind, aber auch was die Top-Ausgabekategorien im aktuellen Monat sind. Visuell per Logo aufbereitet gibt es auch eine Auswertung, bei welcher Lebensmittelkette bzw. welchem Geschäft man das meiste Geld liegengelassen hat. Der "teuerste Tag" sowie die "teuerste Woche" des Monats werden ebenfalls ausgewiesen.

Budgetplanung

Durch die spielerische Aufbereitung der eigenen Ausgaben sollen Trends leichter erkennbar sein. Wenn das Geld über Monate hinweg nicht ausreicht, sollen User so leichter herausfinden können, bei welchen Ausgaben man über die Strenge schlägt bzw. wo man den Hebel ansetzen muss, um wieder auf ein ausgeglichenes Monatsbudget zu kommen. Auch das eigene Sparverhalten soll auf diese Weise transparent gemacht werden.

Der Finanz Manager und das Snapshot-Plug-in sind aber nicht die einzigen Neuerungen bei George. Standardmäßig integriert ist nun auch die Smartphone-Bezahlplattform Blue Code, die Kunden per Strichcode am Handy im Geschäft bezahlen lässt. Die Kundenbetreuungs-Funktion s Kontakt, welche die Kommunikation zwischen Bankkunden und persönlichem Betreuer vereinfachen soll, wurde ebenfalls erweitert. Nun kann man sich direkt im Kalender des Betreuers einen Beratungstermin einbuchen. Erst im Mai gaben Erste und Sparkassen bekannt, dass bereits über 200.000 User das neue Online-Banking nutzen.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Erste Bank und Sparkassen.