Digital Life
26.08.2018

Betrunkener Tesla-Fahrer gibt nach Unfall Autopilot die Schuld

Ein Fahrer rammte mit mehr als 100 km/h ein Feuerwehrauto und gab der Autopilot-Funktion die Schuld an dem Vorfall.

Ein Tesla Model S hat am Samstag in San Jose, Kalifornien, einen Einsatzwagen der Feuerwehr gerammt. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Fahrer behauptet, er „dachte, das Model S war im Autopilot-Modus“. Die Polizei nahm ihn jedoch wegen Verdacht auf Trunkenheit am Steuer fest.

Laut der Feuerwehr ereignete sich der Vorfall auf einer Schnellstraße gegen ein Uhr in der Früh. Das Model S rammte den Einsatzwagen offenbar mit 70 Meilen pro Stunde (rund 112 km/h). Tesla habe noch keine Daten von dem betroffenen Fahrzeug erhalten, man wolle den Vorfall jedoch untersuchen.

Es handelt sich nicht um den ersten Unfall mit einem Tesla, bei dem der Fahrer versucht, der Autopilot-Funktion die Schuld zu geben. Kurios ist jedoch, dass allein dieses Jahr bereits drei Tesla-Fahrzeuge Feuerwehrautos gerammt und die Fahrer danach jegliche Schuld abgestritten haben. Ein Umstand, der auch von der betroffenen Feuerwehr in San Jose in einem aktuellen Tweet bemängelt wird.