Digital Life
25.04.2018

Bitcoin steuert auf die 10.000-Dollar-Marke zu

© Bild: APA/AFP/JUSTIN TALLIS / JUSTIN TALLIS

Nach massiven Kursverlusten in den vergangenen Wochen, klettern die Kurse der Kryptowährungen konstant nach oben.

Rund um den Jahreswechsel erlebten die Kryptowährungen mit dem Bitcoin-Allzeithoch von rund 20.000 Dollar seinen vorläufigen Höhepunkt. Es dauerte aber nicht lange und die Kurse kamen kräftig unter Druck: Anfang Februar war ein Bitcoin gerade mal 6000 Dollar wert und nach einer kurzen Erholungsphase lag der Kurs Anfang April wieder unter 7000 Dollar.

Seit einigen Wochen nun, steigend die Kurse der Kryptowährungen wieder konstant an. In den frühen Morgenstunden lag der Bitcoin-Kurs bei 9700 Dollar. Auch andere digitale Währungen konnten in den vergangenen Tagen und Wochen nahezu sprunghaft zulegen. Ethereum übersprang die 700-Dollar-Marke und Ripple kletterte in die Nähe der 1-Dollar-Marke.

Auch die Gesamtmarktkapitalisierung, die Anfang April noch bei 244 Milliarden Dollar lag, stand Mittwochmorgen bei mehr als 430 Milliarden Dollar.  

Warum der Anstieg?

Worauf der Kursanstieg zurückzuführen ist, ist nicht ganz klar. Zum einen ist die Steuereintreibungsphase in den USA vorbei, was für viele Klarheit über ihre finanzielle Situation bringt. Das könnte einige dazu verleitet haben, Geld in die Kryptomärkte zu pumpen.

Andererseits haben die verunsichernden Rufe nach Regulierung und Verbot von Kryptowährungen parallel zu den Kursverlusten zu Beginn des Jahres abgenommen, was ebenso mehr Stabilität und Sicherheit vermittelt.

Auch die niedrigen Kurse Anfang April könnten viele dazu verleitet haben, sich zu günstigen Bedingungen einzukaufen.