Digital Life 18.09.2017

Chinesische Bitcoin-Marktplätze stellen lokalen Handel ein

© Bild: APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene

Die Schließung der drei größten Krypto-Börsen schiebt dem Bitcoin-Handel in China einen Riegel vor.

Nach dem Verbot von Initial Coin Offerings setzt die Regierung der Volksrepublik China ihren harten Regulierungskurs gegen Kryptowährungen weiter fort. Wie Techcrunch berichtet, beenden deswegen drei der größten Bitcoin-Händler ihren Handel in der Landeswährung Yuan. Es handelt sich um die Anbieter BTCC, OKCoin und Huobi. Alle drei verlautbarten, Ende Oktober ihre Handelsoptionen mit Yuan einzustellen, andere international-ausgerichtete Geschäfte sollen dennoch weiterhin bestehen. Der Handel zwischen verschiedenen Kryptowährungen selbst sollte grundsätzlich möglich bleiben. Mittlerweile wurde aber auch das revidiert, so Quartz.

Ein auf der chinesischen Social-Media-Seite Weibo geleaktes Dokument soll außerdem die offiziellen Anweisungen der chinesischen Behörden an die Krypto-Börsen zeigen. Der Übersetzung von Coindesk nach beinhaltet das Dokument sechs Schritte, die beim Beenden des Yuan-Handels zu befolgen sind. Bewahrheitet sich das Dokument, wäre der letzte Punkt besonders prekär: „Die Börsen müssen alle Benutzerhandels- und Besitzdaten speichern und unverzüglich mittels DVDs an die lokalen Behörden senden“. Das würde das Ende der Anonymität hinter den Kryptowährungen in China bedueten.

( futurezone ) Erstellt am 18.09.2017