Digital Life
18.03.2018

Coca-Cola will mit Blockchain-Hilfe Zwangsarbeit bekämpfen

Mit Blockchain gesicherte Verträge sollen die Ausbeutung von Arbeitskräften in der Lieferkette reduzieren.

In der Gewinnung von Zuckerrohr werden oftmals Arbeiter ausgebeutet. Gerade Getränke- und Lebensmittelhersteller wurden deshalb unlängst in einer Studie der NGO KnowTheChain (KTC) in die Pflicht genommen, um verstärkt dafür zu sorgen, dass Arbeiter fair behandelt werden. Coca-Cola hat daraufhin bekanntgegeben, gemeinsam mit dem US-Außenministerium (State Department) und mehreren Blockchain-Unternehmen an einer technischen Lösung dieses Problems zu arbeiten, berichtet Reuters.

Angeblich wird bereits seit einem Jahr getestet, wie die Blockchain eingesetzt werden kann, um die Einhaltung von Arbeitsverträgen zu verbessern. "Wir wollen die Transparenz und Effizienz des Verifizierungsprozesses in Hinblick auf Arbeitsrichtlinien in unserer Lieferkette verbessern", kommentiert Brent Wilton, der Leiter der Abteilung Arbeitsplatzrechte bei Coca-Cola, das neue Projekt mit dem State Department, Emercoin, Bitfury Group und Blockchain Trust Accelerator.