Cyberattacke verhindert, dass Fahrer ihre Autos in Betrieb nehmen
Hacker-Angriff auf Alko-Tests: Fahrer können nicht losfahren
Wer in den USA als Wiederholungstäter bei Alkohol am Steuer gilt, kann vom Gericht ein sogenanntes Ignition Interlock Device (IID) auferlegt bekommen. Das ist eine elektronische Wegfahrsperre, die mit einem Alkotest verknüpft ist.
Bevor sich das Auto starten lässt, müssen die Personen in den Alkomaten pusten. Erst wenn dadurch sichergestellt ist, dass sie nüchtern sind, können sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Ein weit verbreiteter Anbieter solcher IID-Geräte ist Intoxalock.
Intoxalock hatte in den vergangenen Tagen mit einer Cyberattacke zu kämpfen. Die Computerinfrastruktur des Unternehmens war mehrere Tage lang nicht erreichbar, was dazu führte, dass sich die Autos von zahlreichen Personen in den USA nicht starten ließen.
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Autofahrer gestrandet
Die Alkotests müssen regelmäßig kalibriert werden, wofür eine aktive Verbindung zu den Rechnern von Intoxalock notwendig ist. All jene Personen, deren elektronische Wegfahrsperre während der Cyberattacke kalibriert werden musste, konnten ihre Fahrzeuge nicht in Betrieb nehmen.
In Medienberichten aus mehreren US-Bundesstaaten hieß es, dass Autofahrer durch die Cyberattacke gestrandet seien. Manche Fahrzeuge konnten mehrere Tage nicht in Betrieb genommen werden, schreibt TechCrunch.
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Zehntausende nutzen Intoxalock
Wie viele Menschen betroffen waren, ist unklar. Intoxalock erklärt auf seiner Website, dass es in 46 US-Bundesstaaten tätig ist und jedes Jahr 150.000 Autofahrer auf seine Dienste angewiesen sind. Mittlerweile sind die Rechner von Intoxalock übrigens wieder online und sollten wie gewohnt funktionieren.
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