Digital Life
09.02.2014

Daten von Kunden der Barclays-Bank werden im Netz verkauft

Bei der britischen Bank Barclays sind Daten von 27.000 Kunden gestohlen worden, die jetzt online verkauft werden.

EIne britische Zeitung hat herausgefunden, dass vertrauliche Informationen über Barclays-Kunden von Kriminellen im Netz zum Verkauf angeboten werden, wie die Zeit berichtet. Darunter etwa Informationen zum Vermögensstand, Ausweisdaten und medizinische Auskünfte. Pro Datensatz sollen diekriminellen Anbieter rund 60 Euro verlangen. Barclays hat inzwischen zugegeben, dass es eineProblem gibt. Wie die Informationen aus dem Barclays-System entwendet wurden, ist unklar.

"Es sieht so aus, als wäre dies ein krimineller Akt. Wir kooperieren voll mit den Behörden, um den Täter zu finden", wird eine Sprecherin in "Der Zeit" zitiert. Die Zeitung "The Daily Mail" hatte nach eigenen Angaben bereits Einblick in die Kundenakten von 2.000 Personen. Die insgesamt 27.000 Dossiers können auf dem Schwarzmarkt mehrere Millionen Euro einbringen. Sollte sich herausstellen, dass Barclays den Datenverlust verschuldet hat, droht dem angeschlagenen Finanzinstitut eine Geldstrafe von bis zu einer halben Million Pfung (etwa 600.000 Euro).