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Veranstaltung

Elektroflitzer-Schauen beim Burgtheater

Am Josef Meinrad Platz, direkt neben dem Wiener Burgtheater, taucht man am Freitag und Samstag in die Welt der Elektromobilität ein. Bei der Veranstaltung "E-Mobility on Stage" können Besucher etwa neue Fahrzeuge begutachten, einige davon auch probefahren. Unter anderem dabei sind der nagelneue Elektro-Sportwagen BMW i8, BMW i3, Opel Ampera, Nissan Leaf, Renault Twizzy oder VW e-Up.

Daneben kann man sich über Ladeinfrastruktur, Förderung und Finanzierung informieren und kleinere Elektrofahrzeuge, wie das Trikke oder verschiedene E-Bikes ausprobieren. Auf einem eigenen Parkour kann man auch das KTM Freeride E ausprobieren, ein neues Motocross-Bike mit Elektroantrieb.

Fachtagung

Begleitet wird die öffentliche Ausstellung von einer Fachtagung zum Thema Elektromobilität, die am Freitag vom neuen Verkehrsminister Alois Stöger eröffnet wurde. "Ich bin begeistert, wie viele Unternehmen es in Österreich gibt, die bereit sind, die Mühen von Veränderungsprozessen mitzumachen", meinte Stöger dabei.

Veranstaltet wird "E-Mobility on Stage" von der Elektromobilitäts-Plattform Austrian Mobile Power. Deren Präsident Wolfgang Anzengruber wies bei der Eröffnung auf die Dringlichkeit wichtiger Weichenstellungen bei Steuern, Förderungen, Forschung und Enwicklung, aber auch bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften hin: "In den nächsten eineinhalb Jahren wird sich entscheiden, ob Österreich bei Elektromobilität vorne ist oder hinten nachläuft."

Entferntes Ziel

Größtes Ziel von "E-Mobility on Stage" ist freilich, das Thema Elektromobilität einer größeren Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. Momentan sind auf den heimischen Straßen erst rund 2.800 Elektrofahrzeuge (Stand Juli 2014) unterwegs. Um die Verbreitung zu erreichen, wie sie bisher von politischer Seite proklamiert wurden (100.000 bis 250.000 Elektrofahrzeuge bis 2020), muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.

"E-Mobility on Stage" ist am Freitag, 19.9.2014, noch bis 19 Uhr geöffnet, sowie am Samstag, 20.9., von 9 bis 19 Uhr.

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David Kotrba

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