Digital Life
03.10.2017

EU-Tool prüft, wie Schulen digitale Technologien nutzen

Nutzen europäische Schulen die digitalen Technologien optimal? Das soll mit einem Tool namens "SELFIE" erforscht werden. Österreich nimmt derzeit noch nicht an dem Test teil.

Im Gefolge des Digital-Gipfels der Europäischen Staats- und Regierungschefs in Tallinn hat die Europäische Kommission ein Tool präsentiert, mit dem Schulen dabei unterstützt werden sollen, mit digitalen Technologien zu arbeiten, heißt es in einer Aussendung der EU-Kommission.

Das Tool trägt den Namen "Self-reflection on effective learning by fostering innovation trough educational technology" (SELFIE) und soll Schulen dabei helfen, ihre Stärken und Schwächen zu beurteilen um dadurch den Gebrauch von digitalen Technologien in den Lehrstunden zu optimieren.

"Nicht auf Deutsch"

Mehr als 650 Schulen aus Spanien, Italien, Estland, Begien, Dänemark, Irland, Griechenland, Zypern, Malta, Finnland, Serbien, Georgien und Nordirland nehmen an den Schulpiloten teil. Österreich steht derzeit noch nicht auf der Liste. Der Grund: „Das Tool steht noch nicht auf Deutsch zur Verfügung, deshalb nimmt noch kein deutschsprachiges Land teil. Das ist allerdings laut zuständiger Stelle in EU in Arbeit“, heißt es seitens des Bildungsministeriums.