Digital Life
30.07.2018

Explodierendes Galaxy Note 4 verletzt Kind, Vater klagt Samsung

Das 5-jährige Mädchen soll durch das explodierende Smartphone Verbrennungen zweiten Grades erhalten haben.

Der Vorfall ereignete sich bereits im März 2017. Ein fünfjähriges Mädchen in China wurde am Arm und im Gesicht verletzt, als ein zum Laden angeschlossenes Samsung Galaxy Note 4 explodierte, berichtet GizChina. Samsung soll angeboten haben, umgerechnet 1.560 US-Dollar für die medizinische Versorgung zu zahlen. Viel zu wenig, sagt der Vater des verletzten Mädchens.

Vor Kurzem hat eine Anhörung vor Gericht stattgefunden. Das Mädchen habe bei dem Note-4-Unfall Verbrennungen zweiten Grades erlitten. Sie sei permanent entstellt und beeinträchtigt. Der Vater des Kindes forderte deshalb insgesamt 249.000 US-Dollar von Samsung. Die Rechnung setzt sich zusammen aus Entschädigung für die Beeinträchtigung, psychologische Betreuung, Kosten für den Krankenhaus-Aufenthalt, Kosten für die medizinischen Transporte, sowie Zahlungen für weitere Behandlungen und Rehabilitationstherapien.

Schadensersatz

Mit 162.000 US-Dollar macht ein Großteil der geforderten Summe ein verschärfter Schadensersatz aus. Die Familie des verletzten Mädchens begründet das damit, dass Samsung angeblich weiß, dass seine Produkte explodieren, diese aber weiterhin verkaufe. Der Vater hat das Smartphone 2016 bei einem lokalen Geschäft in China gekauft. Sowohl das Gerät als auch das Ladegerät sollen Original-Samsung-Ware gewesen sein.

Samsung hat um Bedenkzeit gebeten. Der Prozess soll am 21. August fortgesetzt werden.