Digital Life
16.11.2015

Facebook will Safety Check nach Kritik öfter aktivieren

Nach den Anschlägen in der französischen Hautstadt konnten Menschen via Facebook überprüfen, wie es Freunden und Familie geht.

Kurz nach den Terroranschlägen in Paris hat Facebook eine Funktion freigeschaltet, mithilfe derer die Nutzer herausfinden konnten, ob es ihren Freunden und Angehörigen gut geht. Menschen in und um Paris wurden via Facebook aufgefordert, anzugeben, dass sie in Sicherheit in. Facebook-Kontakte wurden dann darüber informiert.

Der Schritt sorgte nicht nur für positive Reaktionen. So wurde Facebook kritisiert, weil die Funktion nur in Paris, nicht aber bei den Anschlägen in Beirut kurz zuvor oder bei anderen Katastrophen aktiviert wurde. Zuckerberg selbst reagierte via Facebook darauf und gab den Kritikern Recht. Er erklärte, dass es bis Paris eigentlich geplant war, den Safety Check lediglich für Naturkatastrophen freizuschalten. Dies habe sich nun geändert und Facebook versuche, Menschen auf der ganzen Erde zu helfen, wie Zuckerberg schreibt.

Abgesehen von dem Safety Check können Facebook-Nutzer durch Einfärben ihres Profilbildes nun auch ihre Solidarität mit Frankreich bekunden. Auch hier wurde kritisiert, dass eine derartige Funktion nicht bei den Attacken im Libanon aktiviert wurde. Laut dem Facebook-Manager Alex Schultz will Facebook auch hier in Zukunft mehr Möglichkeiten bieten.