Digital Life
19.06.2015

Frequenzauktion in Deutschland bringt 5,1 Milliarden Euro

Die Auktion um neue Mobilfunkfrequenzen für das schnelle Internet ist drei Wochen nach dem Start mit einem Versteigerungserlös von knapp 5,1 Milliarden Euro zu Ende gegangen.

Nach einem dreiwöchigen Bieterkampf fiel in der Niederlassung der Bundesnetzagentur in Mainz am Freitag der Hammer. Alle drei Anbieter seien erfolgreich gewesen, teilte die Bundesnetzagentur mit. Für die Nutzungsrechte zum Ausbau des schnellen mobilen Internets müssen Telefónica 1,2 Milliarden, die Deutsche Telekom 1,8 Milliarden und Vodafone 2,1 Milliarden Euro zahlen. Die Auktionserlöse fließen an den Bund, der sie zum Teil wiederum in die Förderung des Breitbandausbaus stecken will.

Teurer als gedacht

Die Auktion war teurer als Experten erwartet hatten. Sie hatten mit einem Ergebnis von höchstens 4,5 Milliarden Euro gerechnet. Bei der letzten Versteigerung vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone, und die mittlerweile fusionierten E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Milliarden Euro auf den Tisch. Das Wettbieten fand in einer alten Kaserne in Mainz statt und dauerte gut drei Wochen. Das meiste Geld blätterte Vodafone mit 2,1 Milliarden Euro hin. Der Düsseldorfer Konzern hatte besonders großen Bedarf an den für Datenübertragungen und Telefonate wichtigen Frequenzen bei 1800 Megahertz und trieb die Preise hier hoch. Mobilfunkmarktführer Telekom zahlte 1,8 Milliarden Euro und Telefonica 1,2 Milliarden Euro. Unerreicht bleibt damit das Ergebnis der legendären UMTS-Auktion: Auf dem Höhepunkt des Internet-Hypes zur Jahrtausendwende boten die Mobilfunker 50 Milliarden Euro für neue Frequenzen.

Bei der Auktion ging es für die drei Netzbetreiber um alles oder nichts. Frequenzen sind ein knappes Gut und deshalb teuer. Die Verteilung liegt in der Hand des Bundes, der die Nutzungsrechte in der Regel für etwa zwei Jahrzehnte an die Meistbietenden versteigert und auch die Einnahmen einstreicht. Versteigert wurden neben bislang ungenutzten 1500 Megahertz-Frequenzen vor allem die sogenannten GSM-Bänder, auf denen seit Anfang der 90er Jahre telefoniert wird. Die Lizenzen für diese 900- und 1800-Megahertz-Frequenzen laufen Ende 2016 aus. Einen Teil der Auktionserlöse stecken Bund und Länder in den Breitbandausbau.

Die Auktion war damit teurer als Experten erwartet hatten. Sie hatten mit einem Ergebnis von höchstens 4,5 Milliarden Euro gerechnet. Bei der letzten Versteigerung vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone, und die mittlerweile fusionierten E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Milliarden Euro auf den Tisch. Das Wettbieten fand in einer alten Kaserne in Mainz statt und dauerte gut drei Wochen. Das meiste Geld blätterte Vodafone mit 2,1 Milliarden Euro hin. Der Düsseldorfer Konzern hatte besonders großen Bedarf an den für Datenübertragungen und Telefonate wichtigen Frequenzen bei 1800 Megahertz und trieb die Preise hier hoch. Mobilfunkmarktführer Telekom zahlte 1,8 Milliarden Euro und Telefonica 1,2 Milliarden Euro. Unerreicht bleibt damit das Ergebnis der legendären UMTS-Auktion: Auf dem Höhepunkt des Internet-Hypes zur Jahrtausendwende boten die Mobilfunker 50 Milliarden Euro für neue Frequenzen. Bei der Auktion ging es für die drei Netzbetreiber um alles oder nichts. Frequenzen sind ein knappes Gut und deshalb teuer. Die Verteilung liegt in der Hand des Bundes, der die Nutzungsrechte in der Regel für etwa zwei Jahrzehnte an die Meistbietenden versteigert und auch die Einnahmen einstreicht. Versteigert wurden neben bislang ungenutzten 1500 Megahertz-Frequenzen vor allem die sogenannten GSM-Bänder, auf denen seit Anfang der 90er Jahre telefoniert wird. Die Lizenzen für diese 900- und 1800-Megahertz-Frequenzen laufen Ende 2016 aus. Einen Teil der Auktionserlöse stecken Bund und Länder in den Breitbandausbau.