Digital Life
26.07.2016

Für US-Richter ist Bitcoin kein Geld

Ein Gericht in Florida USA urteilte, dass Bitcoin Eigentum seien und keine Währung – damit kann auch keine Geldwäsche durchgeführt werden.

Was sind eigentlich Bitcoin? Für viele ist klar: eine digitale Währung. Für die Commodity Future Trading Commission ist es eine Handelsware. Eine Richterin in Florida sieht das nun wieder anders und sagt es ist schlichtweg Eigentum/Besitz, wie "TechCrunch" berichtet.

Hintergrund des Urteils ist ein Gerichtsstreit aus dem Jahr 2013, wo ein Mann beschuldigt wurde, Bitcoin an Undercover-Polizeibeamte verkauft zu haben. Die Bitcoin sollen illegal erworben worden sein. Die Anklage lautete daher: Geldwäsche. Der Mann hätte davon ausgehen müssen, dass die Bitcoin „schmutzig“ waren und nicht legal erworben wurden.

Die Richterin in Florida schmetterte den Fall nun vor Gericht ab. Bitcoin seien kein Geld und daher kann der Mann auch nicht der Geldwäsche angeklagt werden. Das Urteil gilt zwar nur für den US-Bundesstaat Florida, könnte aber eine Vorbildwirkung auf weitere Entscheidungen haben.