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Copyright

Google erhielt im Februar 76 Millionen Löschanträge

Wie Google am Montag in seinem Transparenzbericht bekanntgab, erhielt der Internetkonzern im vergangenen Monat mehr als 76 Millionen Löschanträge für Suchergebnisse, die auf Inhalte verweisen, die gegen das Copyright verstoßen sollen. Konkret wurde von Rechtinhabern die Löschung von 76.899.797 URLs von 69.955 angegebenen Domains verlangt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres haben sich die Löschanträge damit mehr als verdoppelt.

Unter den am häufigsten meldenden Organisationen waren die BPI (British Recorded Music Industry) und die RIAA (Recording Industry Association of America), die Tonträgerunternehmen in Großbritannien und den USA vertreten.

Grundlage für solche Löschanträge ist der US Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Um nicht für Copyright-Verstöße zu haften, müssen Internet-Unternehmen wie Google Links zu beanstandeten Inhalten entfernen. Nicht selten passieren dabei auch Fehler. Um den Rechteinhabern entgegenzukommen hat Google auch schon seinen Such-Algorithmus verändert. Links auf Seiten, die häufig wegen Copyright-Verstößen gemeldet werden, werden im Such-Ranking deutlich heruntergesetzt.

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