Digital Life
08.08.2017

Google feuert Mitarbeiter wegen sexistischem Memo

Nachdem ein Schreiben eines Google-Mitarbeiters in den vergangenen Tagen viral ging und für Aufregung sorgte, zieht das Management nun die Konsequenzen.

Ein internes Memo sorgte in den vergangenen Tagen bei dem Suchmaschinenkonzern Google für Diskussionen. In dem zehnseitigen Dokument mit dem Titel „Googles Ideological Echo Chamber“ („Googles ideologische Echokammer“) schrieb ein Mitarbeiter, dass es nicht verwunderlich sei, dass wenig Frauen in der Technologiebranche in Führungspositionen zu finden sind. Der Angestellte begründete das mit „unterschiedlichen Fähigkeiten und Präferenzen“, die „biologisch bedingt“ seien.

Die Google-Führung zog nun die Konsequenzen und entließ den Mitarbeiter, wie Recode und Bloomberg übereinstimmend berichten. Recode veröffentlichte außerdem ein Memo von Google-CEO Sundar Pichai, das an die Mitarbeiter ausgeschickt wurde. Darin schrieb Pichai unter anderem, dass die in dem Schreiben getätigten Aussagen beleidigend und „nicht OK“ waren.

Laut eigenen Angaben brach Pichai einen geplanten Familienurlaub ab, um an einem Town-Hall-Meeting für die Mitarbeiter teilzunehmen, wo die angesprochenen Themen eingehend diskutiert werden sollen.