Digital Life
09/16/2016

Google Street View schützt Privatsphäre von Kuh

Eigentlich blendet Google Street View lediglich Gesichter von Menschen sowie Nummernschilder aus, doch im britischen Cambridge ging der automatische Filter etwas weiter.

Google Street View blendet aus Datenschutzgründen Gesichter und Nummernschilder aus. Diese Aufgabe übernimmt ein Algorithmus, der üblicherweise recht verlässlich agiert. Doch nun sorgt auf Twitter ein kurioser Fall aus Cambridge für Aufsehen, in dem der Algorithmus "etwas übereifrig" vorging, wie Google erklärte. So wurde neben den Gesichtern von Menschen auch das Gesicht einer Kuh ausgeblendet, die zu ebendieser Zeit neben der Straße graste.

Guardian-Journalist David Shariatmadari postete das Bild mit dem Kommentar "Es ist schön zu sehen, dass Google die Privatsphäre der Kühe so ernst nimmt". Das Bild wurde mehr als 10.000 Mal retweetet und sammelte rund 13.500 Likes. Einige Twitter-Nutzer wiesen darauf hin, dass das Gesicht der Kuh aus größerer Distanz erkennbar sei.

"We herd the moos"

Google ließ sich zu einer ebenso kuriosen Stellungnahme hinreißen, deren Wortwitz leider auf Deutsch verloren geht: "We thought you were pulling the udder one when we herd the moos, but it's clear that our automatic face-blurring technology has been a little overzealous. Of course, we don't begrudge this cow milking its five minutes of fame."