Digital Life
24.12.2017

Google-Weihnachtsmann knausert bei Geschenken

Der immer gut gelaunte Google-Santa ist geizig, wenn es um Geschenke geht © Bild: Google

Wie jedes Jahr können Menschen, die an den Weihnachtsmann glauben, dessen Route auf Webplattformen mitverfolgen. Der Google-Santa startet früh, spart aber mit Geschenken.

Seit Jahren liefern sich Google und die US-Luftraumüberwachung NORDA (North American Aerospace Defense Command) mit eigenen Plattformen und Apps eine virtuelle Schlacht um die Route des Weihnachtsmannes. Aufmerksame Kinder und Erwachsene mussten aber spätestens um die Mittagszeit stutzig werden. Während der Google-Santa seine Rentiere längst aus den gemütlichen Vorhöfen der Nordpol-Zentrale gejagt hatte und Geschenke ablieferte, behauptete die NORAD-Seite, dass der Weihnachtsmann noch Vorbereitungen treffe.

Speed kills

Dass die Letzten sprichwörtlich manchmal die Ersten sind und "Speed kills" manchmal eben bedeutet, dass man seine Sache unausgegoren durchgezogen hat, zeigt sich auch in diesem Fall wieder. Denn der Google-Santa dürfte wohl vergessen haben, alle Geschenke einzupacken. So hatte der Google-Weihnachtsmann gegen 14:30 nämlich trotz mehrstündigem Vorsprung erst knapp 240 Millionen Geschenke verteilt, während der NORAD-Santa großzügigerweise bereits über 750 Millionen Pakete abgeworfen hatte.

Abgesehen von der stark abweichenden Geschenkeflut schenken sich die beiden Santa-Tracker nichts. Diverse Apps, Games, Videos und Informationen begleiten die Route. Darüber hinaus haben die NORAD-Verantwortlichen Alexa Bescheid gesagt, wo der Santa zu finden ist. Und Google füttert seine Google-Home-Geräte sowie die Google-Pixel-Phones mit aktuellen Informationen, wo sich der gute alte Mann gerade aufhalten soll.