RHOK
06/04/2011

Hackerwettbewerb für die gute Sache

Bei der zweitägigen Veranstaltung „Random Hacks of Kindness“ suchen Programmierer und Software-Designer nach Lösungen für die globalen Probleme der Welt

Dass man Hacker nicht automatisch mit Cyberkriminellen gleichsetzen darf, beweisen talentierte Software-Tüftler derzeit bei einem zweitägigen Hacker-Wettbewerb, der unter anderem in Berlin, Basel, Nairobi, Melbourne, Sao Paolo und Toronto stattfindet. Ziel der Veranstaltung ist es, Lösungen für globale Probleme, wie den Klimawandel, aber auch Katastrophenmanagement zu finden und zu entwickeln.

Die Teilnehmer in Berlin etwa machten sich am Samstag unter anderem an die Aufgabe, eine Handy-App zu entwickeln, mit der im Notfall bei Rettungs- und Hilfsorganisationen Mitarbeiter automatisch alarmiert werden können. Eine andere Aufgabe bestand darin, eine Lösung zu entwickeln, um bei Störungen im öffentlichen Nahverkehr verloren gegangene Kinder oder hilfsbedürftige Menschen wiederzufinden. Eine im vergangenen Jahr für die Caritas entwickelte Anwendung einer interaktiven Krisenkarte wurde bei der Tsunami- und Erdbeben-Katastrophe in Japan eingesetzt.

Berlin ist bereits zum zweiten Mal Schauplatz der RHOK-Veranstaltung. Als Sponsoren fungieren neben der Caritas auch große IT-Unternehmen wie Microsoft, Xing und EMC. Auf die erfolgreichen Teilnehmer warten Sach- und Geldpreise.