Digital Life
08.08.2016

Häufige Passwortwechsel sind kontraproduktiv

Unternehmen und Organisationen zwingen ihre Mitarbeiter meist regelmäßig zum Passwortwechsel. Das ist schlecht für die Sicherheit.

Um die Sicherheit ihrer Systeme zu erhöhen, zwingen viele Firmen und andere Institutionen ihre internen Nutzer, ihre Passwörter für den Systemzugang in regelmäßigen Abständen zu ändern. Experten sind der Meinung, dass das eine schlechte Idee sei, wie venturebeat schreibt. Das liegt daran, dass sich die Betroffenen meist keine neuen Passwörter einfallen lassen, sondern ihre alten geringfügig modifizieren und zwar üblicherweise in einer vorhersehbaren Art und Weise.

Das kann die Sicherheit eines Systems verschlechtern. Das heißt nicht, dass Passwörter nie geändert werden sollten. Wer Opfer eines Datenlecks wurde, sollte das etwa unbedingt tun. Falls ein Passwortwechsel angebracht ist, ist es allerdings klug, sich ein gänzlich neues einfallen zu lassen.