Digital Life
05/03/2017

IBM ruft zur Zerstörung eigener USB-Sticks auf

IBM hat Kunden aufgefordert, vom Konzern ausgelieferte USB-Flash-Drives zu vernichten, da diese mit Malware befallen sind. Wie der Trojaner auf die Sticks kam, ist unklar.

In einer Mitteilung warnt IBM vor Trojaner-versuchten USB-Flash-Sticks, die an Kunden ausgeliefert wurden. Kunden, die Systeme der Modellnummer V3500, V3700 und V5000 sowie die Flash-Drive 01AC585 erhalten haben, sollen den Stick keinesfalls an ihr System anschließen. Die Initialisierungsdatei beinhalte eine Malware-infizierte Datei. Diese werde zwar nicht sofort ausgeführt, kopiere sich aber auf das Gerät des Kunden.

Trojaner auf USB-Stick

Bei dem Trojaner soll es sich um einen aus der Reconyc-Familie handeln, berichtet Cnet. Wie die Malware auf den USB-Sticks landen konnte, ist völlig unklar. Wer den Stick bereits benutzt und die Initialisierungsdatei aufgerufen habe, solle sein System unbedingt mit Antivirus-Software prüfen und die Malware entfernen. Eine Anleitung findet sich ebenfalls in der geposteten Warnung.

IBM versichert zudem, dass bereits Gegenmaßnahmen getroffen wurden, damit die versuchten USB-Sticks nicht mehr ausgeliefert werden.