Digital Life
25.01.2017

iPhone 7 überlebt 13 Stunden in russischem Eissee

Die Widerstandsfähigkeit des Apple-Smartphones wurde in Russland unfreiwillig auf die Probe gestellt. Ein iPhone 7 Plus überlebte eine Nacht im Eiswasser.

Das iPhone 7 ist das erste Apple-Smartphone, das auch vor Wasser und Staub geschützt ist. Doch vor den Gefahren des Eisfischens bietet selbst das keinen Schutz – zumindest theoretisch. In Russland fiel offenbar einem Eisfischer ein iPhone 7 Plus in das vier Grad kalte Wasser. Da Taucher-Equipment und Licht fehlten, musste die Rettungsaktion auf den nächsten Morgen verschoben werden. Überraschenderweise wurde das Smartphone nach 13 Stunden im eiskalten Wasser gefunden – und funktionierte noch.

Das Smartphone konnte zu diesem Zeitpunkt immerhin noch 19 Prozent Restakku vorweisen. Damit verlor es bei dem nächtlichen Aufenthalt im Eiswasser nur 16 Prozent Akkuladung. Die Rettungsaktion nahe der Stadt Yakutsk wurde unter anderem in einem Instagram-Video dokumentiert, zudem berichtete die russische Nachrichtenseite Ykt.ru darüber.

Eigentlich garantiert eine IP67-Zertifizierung lediglich, dass das Smartphone zumindest 30 Minuten lang gegen Untertauchen in einem Meter tiefen Wasser geschützt ist. Die Wassertemperatur wird dabei nicht berücksichtigt. Apple empfiehlt jedoch eine Betriebstemperatur von 0 bis 35 Grad Celsius.