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USA
10/16/2011

Kalifornien: 16. Oktober ist "Steve Jobs Day"

In Erinnerung an den verstorbenen Apple-CEO wird ihm dieser Sonntag gewidmet. In der Zwischenzeit hat Jobs-Biograf Walter Isaacson angekündigt, dass das Buch auch Jobs' Schwächen sehr deutlich entlarven wird.

In Gedenken an den verstorbenen ehemaligen Apple-Chef hat der kalifornische Gouverneur Jerry Brown diesen Sonntag zum „Steve Jobs Tag“ erklärt. Zu Ehren seines Lebens und seines Schaffens werde der 16. Oktober Jobs gewidmet, erklärte Brown am Samstag (Ortszeit). „Steve Jobs hat den kalifornischen Traum verkörpert“, hieß es in der Erklärung. „Seine Innovationen haben eine ganze Industrie transformiert und die Produkte, die er konzipiert und auf den Markt gebracht hat, haben die Art und Weise der Kommunikation in der ganzen Welt verändert.“ Ebenfalls für Sonntag war eine private Gedenkveranstaltung für den früheren Apple-Chef an der Stanford Universität geplant.

"Auf brutale Weise ehrlich."
Demnächst wird auch Jobs' Biografie erscheinen, die mit viel Spannung erwartet wird. Sie soll auch die Schwächen des Apple-Gründers überraschend deutlich benennen. „Er legte Wert darauf, auf brutale Weise ehrlich zu sein. Dieser Zug machte ihn charismatisch und inspirierend, er machte ihn aber auch, um die Sache beim Namen zu nennen, bisweilen zu einem Arschloch“, zitiert das deutsche Nachrichtenmagazin „Focus“ laut einer Vorausmeldung aus dem Buch des Biografen Walter Isaacson.

"Zen"
„Leider brachte ihn seine Zen-Ausbildung nie ganz zu einer dem Zen entsprechenden Ruhe oder zu innerer Gelassenheit, und auch das ist Teil seines Vermächtnisses“, charakterisiert Isaacson den Verstorbenen. Die meisten Menschen besäßen eine Kontrollinstanz, die zwischen Gehirn und Mund sitze und ihre brutalsten Ansichten und stechendsten Impulse abschwäche. Jobs habe so etwas gefehlt.

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