Digital Life
28.07.2017

Leichtfried: Ab 2030 keine Benzinautos in Österreich mehr

Der Verkehrsminister spricht sich dafür aus, dass bis zum Jahr 2030 keine Autos mehr angemeldet werden, die Abgase erzeugen.

Der Verkehrsminister Jörg Leichtfried hat bei einem Besuch in der Steiermark über das Aus für Verbrennungsmotoren in Österreich gesprochen, berichtet der ORF. Demnach wolle man bis zum Jahr 2030 erreichen, dass keine Autos mehr neu zugelassen werden, die Abgabe erzeugen.

In Gegensatz zu Großbritannien und Frankreich, wo ab 2040 Verbrennungsmotoren per Verbot nicht mehr neu zugelassen werden sollen, will Leichtfried das Ziel mit Anreizen, Förderungen und der nötigen Infrastruktur erreichen. Er sei gegen ein Verbot, weil das meist die treffe, die nicht die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden und es selbst zu finanzieren.

Mehr Anreize schaffen

Die Maßnahmen des Elektromobilitätspakets werden laut Leichtfried gut angenommen. Dazu gehören die Ankaufförderung und Förderung beim Errichten einer Ladestation. Das Anreizsystem für Elektroauto-Besitzer sei aber noch ausbaufähig.

In einem nächsten Schritt solle evaluiert werden, ob Teile der Bundesflotte auf E-Autos umgestellt werden können. Auch habe man sich bisher hauptsächlich auf Pkw konzentriert. Bei Lkw sehe er große Chancen.