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Mobilfunk: Datenvolumen steigt rasant, SMS-Nutzung auf Tiefstand

Das über die heimischen Mobilfunknetze transportierte Datenvolumen hat im vergangenen Jahr erstmals die Milliarden-Gigabyte-Marke überschritten. Das entspreche rund 100 Millionen Spielfilmen in 4K-Qualität, sagte Lothar Roitner, Vizepräsident des Forum Mobilkommunikation (FMK) am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz des Branchenverbandes. Die verbrauchten Gesprächsminuten waren im vergangenen Jahr mit 21,58 Milliarden trotz Internet-Telefonie auf dem Niveau der Vorjahre.

SMS-Nutzung sinkt

Stark zurückgegangen ist hingegen die SMS-Nutzung. 2017 wurden lediglich 2,43 Milliarden SMS versandt. Im Vergleich dazu waren es 2012 noch 8,4 Milliarden. Grund für den Rückgang ist die steigende Popularität von Messaging- Diensten. Die Anzahl der über , Facebook Messenger, Telegram oder anderen Diensten versandten Nachrichten schätzt der Branchenverband auf rund 100 Milliarden.

Mehr SIM-Karten

Nach einer Stagnation in den vergangenen Jahren gab es 2017 hingegen wieder eine Steigerung bei den SIM-Karten. Insgesamt waren 14,4 Millionen aktive SIM-Karten im Umlauf. Roitner führt dies auf die zunehmende Nutzung von mobilem Internet in privaten Haushalten und Steigerungen bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation im Internet der Dinge zurück.

Die Immissionsbelastung sei trotz des Anstiegs beim Datenvolumen weit unter den vorgeschriebenen Grenzwerten geblieben, sagte FMK-Geschäftsführerin Margit Kropik. Der Branchenverband misst die Werte seit mehr als zehn Jahren österreichweit. Online können sie unter messwerte.fmk.at abgerufen werden.

 

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