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Sicherheitsprobleme

New York fürchtet Hackerangriffe auf Boiler

Die New Yorker Wohnungsbehörde NYCHA (New York City Housing Authority), verantwortlich für mehr als 180.000 Wohnungen in New York, fürchtet offenbar um die Sicherheit ihrer Mieter. Durch Hackerangriffe könnten diese zu Schaden kommen, wie der Blog Network World berichtet. NYCHA stellt vor allem Personen mit niedrigen und durchschnittlichen Einkommen Wohnungen in der Weltstadt zur Verfügung und ist für die Verwaltung dieser zuständig. Steve Ramirez, bei NYCHA beschäftiger Analyst, sagte gegenüber Network World: "Man könnte die Geschwindigkeit der Aufzüg verändern oder die Boiler durch Überhitzen zur Explosion bringen."

Sicherheitskonzept gesucht
Auch wenn bislang kein einziger Fall dieser Art bekannt wurde, so möchte sich die verantwortliche NYCHA dennoch auf derartige Gefahren vorbereiten. Bereits im Vorfeld wurde das Kontrollsystem der Boiler auf etwaige Sicherheitslücken überprüft. Dabei wurden nach eigenen Angaben einige Lücken entdeckt, die mittlerweile geschlossen wurden. Nun soll ein Cyberdefense-Modell gefunden werden, das die Stadt vor derartigen Angriffen in der Zukunft wappnen könnte. Ein Modell der Sicherheitsfirma neuroFuzz sieht die grundlegende Überprüfung von Befehlen innerhalb des Netzwerks vor.

Das soll durch das Überprüfen der Sinnhaftigkeit erfolgen. So kann zum Beispiel ein Lift in einem fünfstöckigen Gebäude nicht in den sechsten Stock fahren. Laut Ramirez könnte man so nicht nur Angriffe von außerhalb verhindern, sondern auch "Attacken" von verärgerten Mitarbeiter, die aus irgendwelchen Gründen die Boiler- oder Liftsteuerung missbrauchen könnten. Die Ausschreibung für das neue Sicherheitskonzept soll bald abgeschlossen sein.

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