Digital Life
11.07.2014

Oatmeal-Gründer überredet Elon Musk zu Millionenspende

Auch ein Nachkomme von Nikola Tesla wandte sich an den Gründe von Tesla Motors. Mit dem Geld soll ein Museum zu Ehren des Erfinders gebaut werden.

Matthew Inman, Gründer des populären Webcomics The Oatmeal, hat 2012 eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um ein Tesla-Museum zu realisieren. Über Indiegogo konnte er so knapp 1,4 Millionen Dollar sammeln, benötigt werden insgesamt rund acht Millionen Dollar. Nun hat er Tesla-Motors-Gründer Elon Musk dazu gebracht, eine weitere Million für den Bau des Museums zu spenden, wie Inman selbst berichtet. Außerdem soll bei dem Museum eine Tesla-Supercharger-Station eingerichtet werden. Zuvor hatte Musk bereits via Twitter seine Unterstützung zugesagt.

Hintergrund

Im zweiten Teil seines Comic-Reviews des Tesla S schrieb Inman: „Tesla Motors ist ein milliardenschweres Unternehmen und verwendet Nikola Teslas Namen und seine Technologie. Alles was wir dafür möchten, ist etwas zurück.“ Musk hatte die Kampagne offenbar zu Beginn mit 2.500 Dollar unterstützt, nun wolle man aber mehr: „Ich bitte Sie, die vollen acht Millionen zu spenden“, so Inman scherzhaft.

Auch William H. Terbo, der letzte lebende Nachkomme von Tesla, hat sich direkt an Musk gewendet. In dem Brief bittet auch er Musk um Unterstützung für das Museum, unter anderem vor dem Hintergrund, dass Tesla keinerlei Namensrechte oder ähnliches bezahlen muss. „Ich sehe es als meine Pflicht, Sie zu bitten, die Errichtung eines Tesla-Museums in den USA zu unterstützen“, so Terbo.