Digital Life
03/12/2019

Patent zeigt, wie iPhones vor IMSI-Catchern warnen könnten

Ein Apple-Patentantrag zeigt eine Methode, die verhindern soll, dass iPhones Daten an falsche Basisstationen liefern.

Apple hat beim US-Patentamt einen Antrag gestellt, um sich eine Technologie zur Absicherung von Mobilfunkverbindungen schützen zu lassen, wie heise berichtet. Dabei geht es um die genauere Prüfung der Basisstationen, mit denen sich ein mobiles Gerät im Netz verbindet. So soll verhindert werden, dass nicht autorisierte Akteure mit falschen Basisstationen Daten von Mobiltelefonen absaugen. Solche IMSI-Catcher werden von Geheimdiensten und Kriminellen verwendet, um Mobiltelefone anzuzapfen.

Apples Patentantrag sieht vor, dass iPhones die Befehle, die von einer Basisstation übermittelt werden, auf Unstimmigkeiten prüfen soll. Falsche Standort- oder Betreiberinformationen könnten hier etwa Hinweise auf eine nicht autorisierte Station liefern. Das iPhone könnte seinen Besitzer dann warnen, wenn der Verdacht auf eine Verbindung mit einem IMSI-Catcher besteht. Auch ein Abbrechen der Verbindung wäre eine Option. Auch die Erstellung einer Blacklist hat Apple angedacht. Ob Apple dieses System tatsächlich umsetzen will, ist derzeit nicht klar.