Digital Life
16.08.2017

Sammelklage um spionierenden Vibrator endgültig beigelegt

Ein US-Gericht hat einem Vergleich zugestimmt, der den Hersteller Standard Innovation fast vier Millionen Dollar kostet.

Nachdem Sicherheitsexperten herausfanden, dass der mit dem Netz verbundene Vibrator We-Vibe heimlich Nutzerdaten sammelt, zogen Nutzer des smarten Sexspielzeuges vor Gericht. Die verlangten Schadenersatz und die Löschung der Daten, die unter anderem über die Intensität der Vibrationen und die Frequenz der Nutzung Auskunft gaben.

Bereits im März einigten sich die Kläger mit der Herstellerfirma Standard Innovation auf Schadenersatzzahlungen in der Höhe von 3,75 Millionen US-Dollar. Ein US-Gericht hat dem Vergleich nun zugestimmt, womit die Klage zu endgültig den Akten gelegt werden kann, berichtet The Register.

Die Einigung sei vernünftig und fair, hieß es seitens des Gerichts.Man könne nun fortfahren, neue innovative Produkte entwickeln, hieß es laut The Register vom Vibratoren-Hersteller.