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Cyberangriff Satireseite Die Tagespresse von DDoS-Attacke betroffen.

Der mögliche Stein des Anstoßes auf Die Tagespresse: Ein Artikel über das Türkei-Referendum
Der mögliche Stein des Anstoßes auf Die Tagespresse: Ein Artikel über das Türkei-Referendum - Foto: Screenshot
Die Satire-Webseite Die Tagespresse wurde am Montagnachmittag Opfer einer DDoS-Attacke. Möglicherweise war ein Artikel über die Türkei-Wahl der Auslöser.

"Offenbar gefällt unsere Berichterstattung über das Türkei-Referendum nicht jedem. Auf unsere Seite läuft gerade ein DDOS-Angriff", verkündete die Satire-Webseite Die Tagespresse am Montagnachmittag per Twitter. Um 15:00 war die Webseite nicht mehr aufrufbar. Der Hosting-Provider der Seite habe die Attacke bestätigt und spricht von rund 2000 Zugriffen pro Sekunde, heißt es weiter. Woher der Angriff genau abstamme, sei noch nicht bekannt, teilt uns Fritz Jergitsch, der Gründer und Betreiber von Die Tagespresse, auf telefonische Anfrage mit.

Zugang auf DACH-Region beschränkt

Die per Twitter geäußerte Vermutung bezieht sich auf einen Satireartikel über die Volksabstimmung in der Türkei am Sonntag. "Zeichen für starke Demokratie: Erdogan freut sich über 116% Wahlbeteiligung beim Referendum" lautete dessen Titel. Durch die DDoS-Attacke habe der Provider Zugriffe von außerhalb der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) unterbunden, sagt Jergitsch. In den drei Ländern ist die Webseite seitdem wieder aufrufbar. Der Versuch, den Zugang zur Seite zu unterbinden, wurde aber auch nach dem Errichten der temporären regionalen Zugangsbeschränkung weitergeführt.

(futurezone) Erstellt am 17.04.2017, 16:28

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