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Schlampiges Update: Handysignatur zeigt vertrauliche Daten

Am ersten Februar hat A-Trust, das Unternehmen das die Handysignatur zur Unterzeichnung offizieller Dokumente in Österreich betreibt, ein fehlerhaftes Update in das System eingespeist. Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen konnten deshalb einige Nutzer die Namen von Dokumenten sehen, die andere User der Handysignatur unterzeichnet haben. In einer Presseaussendung schreibt A-Trust, dass "weniger als 260 Personen" Einblich in die persönlichen Daten gehabt hätten. Die Inhalte seien dabei nicht ersichtlich gewesen, sondern lediglich die Namen der Dokumente. „Dennoch möchten wir uns für etwaige entstandene Fehlinformationen des Systems bei unseren Kundinnen und Kunden entschuldigen“, so Michael Butz, Geschäftsführer von A-Trust.

"Während der Aktualisierung kam es kurzfristig zu einer Überschneidung von Systemanmeldungen", schreibt A-Trust. Updates werden vierteljährlich ins Handysignatur-System eingespielt. Dass die Namen unterzeichneter Dokumente für andere Nutzer einsehbar sind, ist problematisch, weil mit der Handysignatur viele vertrauliche Dokumente gezeichnet werden können, wie etwa Anträge bei Behörden. Dadurch können unter Umständen Rückschlüsse auf private Angelegenheiten der Betroffenen gezogen werden.

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