Digital Life
17.08.2018

Standortdaten: Google stellt klar, wie Nutzer getrackt werden

Anfang der Woche wurde bekannt, dass Google Standortdaten seiner Nutzer auch erfasst, wenn die Funktion deaktiviert wurde.

Viele Google-Nutzer wussten es wohl nicht. Aber der Internetkonzern speichert Standortdaten auch dann, wenn die Funktion Standortverlauf deaktiviert wurde. Die Daten werden etwa beim Öffnen bestimmter Apps, wie etwa Google Maps, aber auch bei Websuchen erhoben. Nach der Veröffentlichung entsprechender AP-Recherchen vergangene Woche, musste sich der Internetkonzern den Vorwurf der Irreführung gefallen lassen.

Nun reicht Google – zumindest in der englischsprachigen Version seiner Hilfe-Seiten – eine Klarstellung nach, berichtet CNet.  Das Deaktivieren des Standortverlaufes habe keinen Einfluss auf andere ortsbezogene Dienste, informiert Google. Standortdaten könnten als Teil von Aktivitäten auf anderen Diensten auch weiterhin gespeichert werden, heißt es weiter.

Deutschsprachige Nutzer weiter im Unklaren

Auf die deutschsprachige Version der Hilfeseiten zum Standortverlauf hat es die Klarstellung zumindest bis Freitagmittag noch nicht geschafft. Dort heißt es weiterhin: „Sie können den Standortverlauf jederzeit deaktivieren. Wenn Sie den Standortverlauf deaktivieren, werden die von Ihnen besuchten Orte nicht mehr gespeichert.“