Digital Life
04/26/2013

"Surfen" beim Surf Worldcup in Podersdorf

Im Rahmen des Surf Worldcup in Podersdorf wird eine flächendeckende WLAN-Verbindung angeboten, die jeder Besucher kostenfrei nutzen kann. Die Technik dazu kommt von der ORS, die solche WLAN-Hotspots auf Großevents etablieren möchte.

Der alljährlich in Podersdorf stattfindende Surf Worldcup zieht auch 2013 wieder die Stars der internationalen Surfer-Szene an. Doch in den vergangenen Jahren störte die mangelnde Versorgung mit mobilem Internet die ansonsten reibungslose Party am Neusiedler See. Die ORS will dieses Jahr mit WLAN-Hotspots Abhilfe schaffen und so Besuchern und Medienvertretern einen flotten Zugang zum Internet bieten.

Insgesamt zehn Hotspots auf dem gesamten Gelände des Surf Worldcups sollen ab der Eröffnungsfeier am 25.April flächendeckenden Internetzugang gewährleisten. Besucher können den Zugang via WiFi-Services nutzen, für Medienvertreter wird es eine spezielle Medienlounge geben. In dieser können Journalisten mit einem speziellen Zugangscode eine Verbindung mit höherer Upload-Geschwindigkeit nutzen, der vor allem zum Hochladen von Videos und Bildern gedacht ist.

Bestehendes Netz nutzen
Mit dem Surf Worldcup möchte die ORS Erfahrungen sammeln, um in Zukunft auch bei anderen Großevents derartige Lösungen anbieten zu können. Um WLAN in Podersdorf beim Surf Worldcup realisieren zu können, wurde der Sender „Podersdorf Am See" ausgebaut, um leistungsfähiger zu sein. Die ORS verfügt über ein flächendeckendes Netz, bestehend aus 450 Sendestandorten, über die derartige punktuelle Breitbandversorgungen über WLAN realisiert werden können.

WLAN-Hotspots sollen auf Großevents Standard werden
Laut Norbert Grill, dem Geschäftsführer der ORS, seien zahlreiche Tests geplant: "Wir werden Webstreaming, lokales Streaming, neue Online-Werbeformen und auch Social-Media-Anwendungen mit Hilfe von WLAN in Podersdorf testen. Denn unser Ziel ist es, WLAN für Großevents zu etablieren." Das neue Konzept soll neben Event-Veranstaltern auch beispielsweise österreichischen Gemeinden sowie Stadion- und Hallenbetreibern angeboten werden.