Zwei Mal im Jahr veröffentlicht Twitter einen Transparenzbericht

© Kacper Pempel, reuters

Kurznachrichtendienst
09/02/2014

Twitter experimentiert mit Timeline-Algorithmus

Tweets könnten schon bald nicht mehr rein chronologisch, sondern sortiert angezeigt werden, ähnlich wie man es von Facebook kennt.

Twitter könnte schon bald sein Kernelement massiv überarbeiten und sich von der gewohnten, rein chronologischen Reihenfolge verabschieden, wie TechCrunch berichtet. Erste Auswirkungen dieser Strategie wurden bereits Mitte August bekannt, als der Kurznachrichtendienst Favs von Nutzern, denen man folgt, in die normale Timeline spielte und damit ähnlich wie Retweets behandelte.

Dabei wurde allerdings nicht jeder Fav gleich behandelt, sondern auf Basis eines Algorithmus ausgewählt. Das Experiment war auf den Web-Client beschränkt und wurde nur mit einer kleinen Gruppe von Nutzern durchgeführt, die sich darüber zum Teil auch beschwerten.

Laut TechCruch ist es einigen Twitter-Mitarbeitern zufolge eine der schwierigsten Aufgaben für den Dienst, seinen Nutzern mit vielen Followern vorwiegend die „guten Tweets“ zu zeigen. Ein weniger chronologischer Ansatz könnte auch neue Möglichkeiten für Twitter bedeuten, Werbung im Newsfeed anzuzeigen.

Facebook setzt bereits seit längerem auf einen automatisch sortierten Nachrichtenfeed. Teilweise bekommen die Nutzer Meldungen zu sehen, die bereits mehrere Tage alt sind. Auch hier ist ein Algorithmus für die Sortierung verantwortlich.

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