Digital-Life 29.11.2014

Uber stellt Betrieb in Nevada ein

Nach einer einstweiligen Verfügung muss der Fahrdienst seine Tätigkeiten im US-Bundesstaat Nevada temporär einstellen. Probleme gibt es außerdem auch in Deutschland.

„Im Lichte einer kürzlich ergangenen Gerichtsentscheidung stellen wir unser Service temporär ein und evaluieren weiter Schritte“, so Uber in einem Blogpost zu den Entwicklungen in Nevada. Zuvor hatte ein Bezirksgericht in Washoe County eine einstweilige Verfügung erlassen, die von der Nevada Transportation Authority gefordert wurde. Begründung war, dass durch das unregulierte Geschäftsmodell von Uber Passagiere gefährdet werden können. Uber gibt sich kampfbereit und deutet in dem Blogeintrag an, dass man die Situation so nicht hinnehmen wolle.

Auch in Stuttgart hat der Fahrdienst nun mit Problemen zu kämpfen, obwohl das Service dort noch nicht einmal gestartet ist. „Die Erfahrung aus anderen Städten zeigt, dass Uber auf einmal auftaucht und dann erst einmal da ist. Das wollen wir verhindern“, sagte Murat Arslan, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Taxi-Auto-Zentrale, den „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstag). Obwohl Uber in Stuttgart noch nicht aktiv ist, hat die Taxi-Auto-Zentrale dem Bericht zufolge jetzt Unterlassungsklage eingereicht, weil das kalifornische Startup nicht per Unterlassungserklärung auf die Vermittlung von Fahrten in Stuttgart verzichten wollte. Das Landgericht will der Zeitung zufolge im Januar darüber entscheiden. Der Sprecher des Gerichts war am Freitag nicht zu erreichen. Uber wollte den Artikel nicht kommentieren.

( futurezone/dpa ) Erstellt am 29.11.2014