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Digital Life
11/27/2019

Unbekannter warf Dutzende E-Scooter in Donaukanal

Laut der Landespolizei Wien hat die Nacht-und-Nebelaktion einen Gesamtschaden von 58.000 Euro verursacht.

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch insgesamt 39 E-Scooter im Donaukanal versenkt. Das geht aus einer Presseaussendung der Wiener Polizei hervor. Aufgefallen ist die außergewöhnliche "Deponie", als ein Mitarbeiter des E-Scooter-Anbieters die Fahrzeuge einsammeln wollte. Nachdem er per App festgestellt hatte, dass sich der Standort der Roller im Donaukanal befand, verständigte er Polizei und Feuerwehr.

Ein einziger Anbieter

Einige der Leih-Roller wurden an das Ufer geschwemmt, zahlreiche weitere Geräte mussten durch Feuerwehrtaucher geborgen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 58.000 Euro. Auffällig ist, dass es sich bei den E-Scootern ausschließlich um Geräte eines einzelnen Anbieters handelte. Wie die Scooter genau in den Donaukanal gelangt sind, konnte dieser Betreiber zunächst nicht herausfinden. Die Polizei wertet laut ORF.at nun potenzielles Videomaterial aus und sucht nach Zeugen.

Falsch geparkt

In Wien gibt es aktuell neun E-Scooter-Anbieter, wobei jeder maximal 1.500 Stück zur Verfügung stellen darf. Jeder elektrisch angetriebene Leih-Roller muss zudem akkreditiert werden. Das große Problem in Städten wie Wien: Sie werden immer wieder an ungeeigneten Stellen geparkt.

Die richtigen Abstellplätze sind in einer Verordnung der Stadt Wien geregelt. Eigene Parkplätze gibt es nicht, Nutzer können sie auf Gehsteigen abstellen, die breiter als 2,5 Meter sind.