Digital Life
12/24/2018

US-Regierungskrise kann Santa-Jäger nicht stoppen

Trotz Shutdown in Washington verfolgt die US-Luftraumüberwachung den Weihnachtsmann auf seiner Route.

Schon 63 Jahre lang brüstet sich die für die US-Luftraumüberwachung zuständige Behöde NORAD (The North American Aerospace Defense Command) damit, die Route des Weihnachtsmanns zu kennen und diese Informationen mit der Welt zu teilen. Wer angesichts des von US-Präsident Donald Trump maßgeblich mitverursachten Behörden-Shutdowns schon fürchtete, dass damit auch die virtuelle Jagd auf Santa ins Wasser fallen würde, hat sich aber getäuscht.

Auch in diesem Jahr kann man den Weihnachtsmann über die Webseite noradsanta.org live am 24.12. verfolgen. Wie NORAD mitteilte, sind zudem 1500 Freiwillige im Einsatz, um E-Mailanfragen und Telefonanrufe zum aktuellen Aufenthalt des spendablen Geschenkeverteilers  zu beantworten. Auf der Webseite kann die Route auf 3D und auf 2D betrachtet werden. Fotos und Infos zu den besuchten Orten runden das Service ab.

NORAD vs Google

Eine Alternative, um den schwer beschäftigten alten Mann in seinem Schlitten zu erwischen, bietet wie jedes Jahr auch Google mit seinem Santa-Tracker. Anders als bei der rudimentär gehaltenen Version von NORAD bekommt man über die Google-Seite diverse Zusatzinformationen, chillige Musik sowie Wetterinformationen und eine Schätzung, wann Santa in der eigenen Region erwartet wird. Games und Videos runden das Angebot ab, das zudem auch als eigene App verfügbar ist. Wer Google Home verwendet, kann auch fragen, wo sich der Weihnachtsmann gerade befindet.

In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern der futurezone ein frohes Weihnachtsfest!