In dieser Pizzeria in Washington D.C. gab der 29-jährige US-Bürger Schüsse ab, weil er Fake News geglaubt hatte.
In dieser Pizzeria in Washington D.C. gab der 29-jährige US-Bürger Schüsse ab, weil er Fake News geglaubt hatte.
© REUTERS/JONATHAN ERNST

Fake News

Vier Jahre Haft für "Pizzagate"-Schützen

Er hatte einer Verschwörungstheorie aus dem US-Wahlkampf geglaubt, das bezahlt er nun mit Gefängnis: Ein 29 Jahre alter US-Amerikaner muss für seine Schüsse in einer Pizzeria in Washington laut einem CNN-Bericht vier Jahre lang in Haft.

Der Mann hatte sich im Dezember in North Carolina auf den langen Weg in die Hauptstadt gemacht, um dort mit der Waffe in der Hand eigenhändig gegen „Pizzagate“ vorzugehen.

Fake News

Pizzagate“ stand damals vor allem im Internet für die immer falsche Behauptung, im hinteren Teil der Pizzeria in Washington würden Kindersklaven gehalten - und die Demokratin Hillary Clinton sei in dieses angebliche Verbrechen verstrickt.

Zugleich gilt „Pizzagate“ auch als eines der schlagendsten Beispiele dafür, dass sogenannte Fake News, gefälschte Nachrichten, echte Konsequenzen haben können.

Der Mann hatte mehrere Schüsse aus einem Gewehr abgegeben und gesagt, er wolle die Kinder retten. Nachdem er weder Kinder noch Beweise finden konnte, gab er auf. Niemand wurde verletzt.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare